Geschenke, leuchtende Kerzen und strahlende Kinderaugen...

Es ist wieder so weit, Weihnachten steht vor der Türe! Ein prachtvoller Weihnachtsbaum schmückt das Wohnzimmer.

Damit diese Tradition auch weiterhin besteht, geben auch wir unser Bestes!

 

 

Seit bald 50 Jahren widmen wir uns dem Thema Weihnachtsbaum. Es beginnt beim anpflanzen der Jungpflanzen, über die richtige Pflege und Bewirtschaftung der Kulturen, bis hin zum Verkauf der Bäume.

Doch wer meint Baum ist Baum, der täuscht sich.


Artenvielfalt:

Ein Weihnachtsbaum ist nicht einfach nur ein Weihnachtsbaum. Es gibt eine Vielzahl von Arten, wie zum Beispiel die Blautanne, Rottanne oder die Nobilistanne. Die meist verkaufte Tanne ist jedoch die Nordmanntanne.

 

Unten werden die in der Schweiz bekanntesten Tannen beschrieben.

 


 

 

 

 

 

Nordmanntanne (Kaukasus-Tanne):

 

Die Nordmanntanne, auf Lateinisch Abies nordmanniana genannt, muss etwa 10-12 Jahre wachsen um eine Höhe von 1.80m – 2.20m zu erreichen. Sie braucht bei der Produktion viel Pflege und ist aus diesem Grund auch eine der teuersten Bäume auf dem Markt. Ihre Beliebtheit verdankt sie den weichen, tiefgrünen Nadeln. Selbst nach dem schlagen halten diese, bei der richtigen Pflege, bis zu 2 Monate. Ihre Zweige sind im Vergleich zu anderen Tannen relativ dick, und können mühelos schweren Weihnachtsbaumschmuck tragen.


 

 

 

 

 

Rottanne (Rotfichte):

 

Die Rottanne, auf Lateinisch Picea rubens genannt ist eine der preiswertigsten Weihnachtsbäume. Jedoch hat dies auch seinen Grund. Die Nadelhaltbarkeit ist von kurzer Dauer, schon nach wenigen Tagen verliert die Tanne Ihre ersten Nadeln. Und auch vor echten Kerzen muss man sich in Acht nehmen, da der Baum sehr schnell austrocknet und somit eine erhöhte Brandgefahr besteht. Daher ist es sinnvoll bei der Rottanne nur Elektronische Lichterketten zu verwenden. Die Nadeln sind leicht etwas stachelig und duften sehr stark.


 

 

 

 

 

Blautanne (Blaufichte):

 

Die Blautanne, auf Lateinisch Picea pungens genannt, hat blau schimmernde Nadeln. Sie wächst etwas schneller als die Nordmanntanne und benötigt auch etwas weniger Pflege in der Produktion. Die Nadeln haben eine mittlere Haltbarkeit, sind jedoch sehr stachelig und deshalb auch nicht so beliebt wie die Nordmanntanne. Der Preis ist etwas höher als bei der Rottanne, jedoch um einiges günstiger als die Nordmanntanne. Die Blautanne ist für besonders schweren Baumschmuck und echte Kerzen geeignet, dies aufgrund ihrer starken Äste. Viele mögen Ihren starken Nadelduft der an einen Wald erinnert.


 

 

 

 

 

Nobilistanne (Edeltanne):

 

 

Die Nobilistanne auf Lateinisch Abies nobilis bzw. Abies procera genannt, liegt etwa in der gleichen Preisklasse wie die Nordmanntanne. Auch die Nadelhaltbarkeit unterscheidet sich kaum. Die Nobilistanne wächst sehr Etagenförmig. Dadurch bietet sie sich gut an, grossen Weihnachtsschmuck zu verwenden. Die Nadeln ähneln deren der Blautanne, sind jedoch nicht stachelig. Der Duft der Nadeln erinnert sehr an Orangen.